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20. August 2010

Der ganz normale Wahnsinn!

Auch wenn die “Weltliteratur des Projektmanagements” es nun wirklich in allen Farben und Formen bereits beschrieben hat und es auch unter neuen Projektmanagern bekannt ist, findet der ganz normale Wahnsinn des Projektmanagements immer wieder statt. Und so langsam frage ich micht wirklich warum?

Es sollte sich so langsam durchsetzen, dass Literatur wie PRINCE2 nicht einfach zum Spass geschrieben wurde. Nein - es könnte gar eine gute Anregung sein, nach dieser Methodik zu verfahren und eine ernstzunehmende Alternative zum bisherigen Projektvorgehen darstellen,..

ABER NEIN! Noch immer scheitern Projekte an handwerklichen Fehlern des Projektmanagements. Und damit will ich nicht sagen, dass Projekt nicht scheitern dĂĽrfen. NatĂĽrlich scheitern Projekte! Alleine schon weil in der Entwicklung der Produkte ungeahnte Schwierigkeiten auftauchen können oder sich die “politsche Windrichtung” im Unternehmen ändert. Aber Projekte dĂĽrfen und mĂĽssen nicht scheitern wegen schlechtem “Projekthandwerk”. Handwerklich schlechtes Vorgehen - also schlechtes Projektmanagement - muss es heute nicht mehr geben.  Projekte, die aufgrund handwerklicher Fehler scheitern, scheitern an Unwissen oder Besserwissen - was in diesem Fall das gleiche bedeutet. Und das muss nicht sein.

Sie fragen sich, wovon ich rede?  Ganz einfach: Hier ein paar Erlebnisse aus meinem Projektalltag…

1. In einem Pflichtenheft, welches ich vor kurzem in einem groĂźen Projekt las - es ging um die Migration von Notes auf Exchange - fand sich folgende Formulierung unter dem Stichpunkt Qualitätskriterien: “Die Anwendung soll wie gewohnt zur VerfĂĽgung stehen!”

2. Nach einer Eskalation aufgrund drohender ToleranzĂĽberschreitung antwortete der Vorsitzende des Lenkungsausschusses dem Projektmanager mit dem Statement: “Jetzt zeigen Sie uns erst einmal auf, was sie persönlich dafĂĽr unternommen haben, dass das, was jetzt passiert ist, nicht passiert!”

3. In einem großen Projekt zwischen einem IT-Dienstleister und einer Bank wurden einfach keine Abnahmekriteren für das Endprodukt vereinbart. Der IT-Dienstleister versucht nun - inzwischen 2 Jahre über den Liefertermin und einem Business Case der sich schon lange nicht mehr rechnet - krampfhaft die Erwartungen - wohlgemerkt Erwartungen! -des Kunden zu erfüllen!

4. Das es Projekte ohne Business Case gibt, mag der ein oder andere schon erlebt haben. Aber das geht deutlich skuriler: Vor kurzem hatte ich das Glück beratend ein Projekt zu erleben, wo ein Business Case existierte, dieser aber vor dem Projektmanager geheim gehalten wurde!!!  Sehr beachtlich, oder?

 Und jetzt frage ich Sie: Muss das so sein? Nein - nicht wirklich!

Das einzige, was mich hoffen lässt, ist, dass PRINCE2 auf alle diese Dinge eine Antwort kennt!

Sollten Sie ebenfalls bereits Bekanntschaft mit dem ganz normalen Wahnsinn gemacht haben, freue ich mich ĂĽber Ihre Geschichten….

 Bis dahin…

PS: Abhilfe gibt es ĂĽbrigens unter www.prince2.de

5. August 2010

Warum braucht man eigentlichen einen Business Case?

Diese Frage stellt sich so mancher Projektmanager wie auch Entscheider.

Aber warum eigentlich? PRINCE2 macht uns das relativ schnell klar: Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Projekt nur von Erfolgt gekrönt ist, wenn das Projekt eine fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung besitzt. Dieses Grundprinzip aus PRINCE2 wird durch ein zentrales Dokument geprägt: Der Business Case.

Der Business Case dokumentiert die geschäftliche Rechtfertigung eines Projekts über die gesamte Projektlaufzeit hinweg. Vielfach wird auch davon gesprochen einen Business Case zu rechnen. Dies ist nicht falsch, da ein Business Case bei wirtschaftlich gerechtfertigten Projekten auch immer eine Investitionsrechnung enthält. Dies ist aber nur ein Teil eines Business Case für ein Projekt.

Ein Business Case enthält laut PRINCE2 die Beschreibung des zu erwartenden Nutzens, erwartete negative Nebeneffekte des Projekts, Hauptrisiken im Zusammenhang mit der Erreichung des Ziels und des Nutzens, dazu auch Angaben zu Zeiten und zu Kosten für das Projekt.

Ein Business Case soll während eines Projektes immer zeigen, dass sich ein Projekt lohnt. Deshalb muss dieser während des Projekts immer im Auge behalten werden, wenn notwendig aktualisiert werden und dann als Basis zur weiteren Ausführung als Entscheidungsgrundlagen herangezogen werden.

Wollen Sie mehr zu PRINCE2 erfahren? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de

2. Juli 2010

Risikomanagement mit M_o_R jetzt auch in Deutschland

Sie kennen das Thema Risikomanagement aus PRINCE2? Sie interessieren sich fĂĽr den dahinterstehenden gesamtheitlichen Ansatz? Dann ist das Framework M_o_R genau das Richtige fĂĽr Sie.

Unter dem Mantel der OGC wird seit 2002 ein allgemeines Risikomanagementframework bereitgestellt. Dies wird unter dem Namen M_o_R (Management of Risk) publiziert, basiert auf Best Practice und ist sowohl eigenständig als auch in Kombination mit weiteren OGC-Frameworks (z.B. ITIL, PRINCE2, MSP) einsetzbar. Gerade in ITIL, PRINCE2 und MSP wird im Rahmen des Risikomanagements das Framework M_o_R als Grundlage eingesetzt.

SERVIEW bietet seit Mai das gesamte Framework im Rahmen der Beratung und im Traingsumfeld an. Die Ausbildung zu M_o_R ist ähnlich zu der in PRINCE2 aufgebaut: Eine M_o_R Foundation und ein M_o_R Practitioner. Die ersten Kurse wurden schon erfolgreich durchgeführt.

Gehören Sie mit zu den ersten Teilnehmern in Deutschland die sich in M_o_R ausbilden lassen. Weitere Informationen zu M_o_R erhalten Sie unter http://www.serview.de/projekt-management/prince2-schulung/m_o_r-schulungen

2. Juli 2010

Grundregel Nummer 7 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Anpassen an die Projektumgebung

Dieses Grundprinzip bezieht sich abschließend auf die Anpassung der Projektmanagementmethode auf die jeweiligen Umgebungen eines Projekts. Das Vorhandensein einer Methode wird vielfach begrüßt aber sobald es auf besondere Formen von Projekten angewandt werden soll häufig als starres oder bürokratisches Gerüst empfunden. PRINCE2 basiert auf praktischen Erfahrungen und hat für die unterschiedlichsten Projekte (Größe oder Art) konkrete Empfehlungen zur Anpassung parat. Damit kann die Methode flexibel und vor allem pragmatisch auf unterschiedliche Projekte angepasst werden.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de

28. Juni 2010

Grundregel Nummer 6 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Produktorientierung

 

Gerade dieses Prinzip ist der Kern der Projektmanagementmethode PRINCE2. Allgemein geht der Planungsansatz in den meisten Methoden aktivitätenbasiert voran. PRINCE2 beginnt in der Planung noch einen Schritt zuvor, nämlich in der Identifizierung des zu erstellenden Produkts. Produktorientierung bedeutet dabei, dass alle in einem Projekt zu erstellenden Aspekte zunächst in Form von Produkten beschrieben werden (soweit ausreichend, dass die Entwicklung in die korrekte Richtung weist). Erst danach widmet man sich den zur Entwicklung notwendigen Aktivitäten. So wird sichergestellt, dass man sich zunächst genauer mit dem Umfang und den Merkmalen der entstehenden Elemente befasst.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de.

13. Juni 2010

Grundregel Nummer 5 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Steuern nach dem Ausnahmeprinzip

 

Wodurch wird in Projekten viel Zeit vergeudet? Häufig durch unzählige Statusmeetings und unnötige Eskalationen. PRINCE2 hat dazu den Aspekt der Toleranzen definiert. Toleranzen definieren Handlungsspielräume. Diese werden über die verschiedenen Aspekte und Ebene des Projektes definiert. Eine Eskalation ist nur dann nötig wenn ein zuvor definierter Handlungsspielraum nicht ausreichend ist.  Somit wird die Häufigkeit unnötiger Klärungen und Meetings deutlich reduziert und die Konzentration auf das Erreichen des Projektziels gerichtet.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de.

 

29. Mai 2010

Grundregel Nummer 4 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Steuern ĂĽber Managementphasen

 

Über einen wie langen Horizont können die meisten Projektmanager ihre Projekte tatsächlich aussagekräftig und verlässlich planen? Selten über mehr als ein paar Monate. Warum wird das dann aber häufig so gemacht? Den Ansatz den PRINCE2 über die Grundregel der Managementphasen verfolgt ist, dass Projekte in maximal überschaubare und steuerbare Abschnitte (Phasen) eingeteilt werden. Diese Phasen schließen mit einer Besprechung der vorhandenen Ergebnisse und der Freigabe der danach folgenden Aktivitäten mit dem Management ab. So wird sichergestellt, dass eine aussagefähige Planung existiert und dass das Management immer in richtungsweisende Entscheidungen eingebunden wird.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de.

21. Mai 2010

Grundregel Nummer 3 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Definierte Rollen und Verantwortlichkeiten

 

Wer trägt die Verantwortung für ein Projekt? Diese Frage wird häufig falsch mit dem Projektmanager beantwortet. Natürlich trägt der Projektmanager eine Verantwortung im Projekt, aber die Verantwortung der Durchführung und nicht die Verantwortung für das Ergebnis. Gerade diese Unterscheidung ist wichtig auf dem Weg der Zielerreichung eines Projekts. Denn die Durchführung kann nur so gut sein wie vorgegebenen Ziele und getroffene Entscheidungen im Laufe des Projekts. PRINCE2 stellt durch eine klare Organisationsstruktur und die klare Abgrenzung von Rollen in Form von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten die erfolgreiche Steuerung eines Projektes sicher.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de.

13. Mai 2010

Grundregel Nummer 2 fĂĽr erfolgreiche Projekte: Lernen aus Erfahrungen

 

Erfahrung macht einen guten Projektmanager aus. Nur wie kommt ein Projektmanager zu seiner Erfahrung? Nicht nur durch die Durchführung zahlreicher Projekte, sondern vielmehr durch einen strukturierten Ansatz in der Erfassung und Weitergabe von Erfahrungen in einem Projekt. Hierbei setzt PRINCE2 die Grundregel auf, möglichst immer vorhandene Erfahrungen einzubinden und möglichst häufig laufende Erkenntnisse zu dokumentieren. Dies platziert PRINCE2 im Ablauf konsequent vor dem eigentlichen Projekt, am Ende von Phasen, während der Ausführung der Arbeit und zusammengefasst am Ende eines jeden Projekts.

Sie suchen nähere Informationen zu PRINCE2? Kommen Sie einfach auf www.PRINCE2.de.

11. Mai 2010

Neue PRINCE2 Schulungen!

SERVIEW erweitert das PRINCE2 Schulungsangebot.

Neu bzw. geändert:
PRINCE2 Foundation “Compact” in 2 Tagen (790€)
PRINCE2 Foundation “Standard” in 3 Tagen (1090€) (NEU)
PRINCE2 Practitioner “Compact” in 2 Tagen (1090€) (NEU)
PRINCE2 Practitioner “Standard” in 3 Tagen (1390€)

Mehr Informationen finden Sie unter:  http://www.serview.de/allgemein/presse/news/training-news/prince2-foundation-und-practitioner-jetzt-wahlweise-als-2-oder-3-tages-variante